Am letzten Sonntag war das Gasthaus Mesmer ein weiteres Mal Schauplatz
sennischen Kräftemessens. Hoch über der Seealp, zwischen Agatenplatte
und Hängeten fand das zweite Mal «en sennische Wettkampf» statt. 24
Sennerinnen, Sennen, Handmeedle und Handbuebe trotzten dem «ruche»
Wetter, kämpften um sennische Ehren und genossen die warme
Gastfreundschaft der Bergwirtefamilie Hehli-Räss mit Ihren Angestellten. Als
Organisator des Anlasses amtete wie bereits 2006 die Gruppe «Freunde des
Skisports» um Sebastian Fässler, Urban Hutter und Christoph Ulmann.
Gekämpft wurde in den drei Kategorien Senn und Handbueb; Senneri und
Handbueb/Handmeedl und Erwachsene. Die Zweiergruppen mussten sich in
sennischen, wetterbedingt aber auch in weniger sennischen Disziplinen
messen. Steezemeneh, Bschöttirohrträäge, Hage und Schölleschöttle
gehören sicher zu den Grundfertigkeiten einer jeden Sennerin und eines
jeden Sennen. Watteblasen praktiziert man sicher auch in städtischen
Gebieten, hat aber als Schlechtwetterdisziplin einen grossen
Unterhaltungswert und kam bei den Zuschauern und Teilnehmern sehr gut
an. Das sind die Helden der zweiten Ausgabe «en sennische Wettkampf» auf
dem Mesmer: Kategorie Senn und Handbueb: Bruno und Samuel Signer;
Kategorie Senneri und Handbueb/Handmeedl: Myriam Inauen und Adrian
Hehli; Kategorie Erwachsene: Reto Rusch und Marlen Wittenwiler.